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Apple stellt das iPad vor

safari_hands_20100127.jpgApple hat auf der heutigen Presseveranstaltung das iPad vorgestellt.

Das Gerät ist zum mobilen Ansehen von Bildern, Lesen von E-Books, Schreiben von E-Mails, Musikhören und Spielen gedacht.

Im Vergleich zum iPhone weist das 9,7-Zoll-Gerät eine deutlich größere Touchscreen-Tastatur auf, verfügt aber ansonsten über die gleiche Systembasis.

iPhone-Programme werden auf dem iPad in Fenstern ausgeführt. Das integrierte E-Mail-Programm des Tablets stellt eine Mischung aus Mac OS X Mail und dem iPhone Mail dar. Die Foto-Verwaltung bietet alle Möglichkeiten aus iPhoto, inklusive Gesichter-Erkennung und Geo-Tracking. iTunes ist dagegen ebenfalls eine Mischung aus der Mac- und iPhone-Version und für den Multitouch-Einsatz optimiert. Ebenfalls in das iPad integriert sind Adressbuch, Kalender, Google Maps mit Street View sowie YouTube mit HD-Qualität.

safari_20100127.jpgDas 670 Gramm leichte iPad verfügt über einen eigenen 1 GHz System-on-a-Chip, welchen Apple auf den Namen A4 getauft hat. Mit Flash-Speicher ausgestattet bietet das iPad eine Kapazität von 16 GB, 32 GB oder 64 GB.

Ebenfalls integriert wurden Wireless-LAN, Bluetooth sowie Kompass- und Bewegungssensor. iPhone-Software wird sich nicht nur im Fenstermodus sondern auch im Vollbildmodus ausführen lassen, wobei der Wechsel im Betrieb möglich ist. Darüber hinaus wird Apple heute auch ein neues SDK (Software Development Kit) veröf fentlichen, mit dem Entwickler direkt für das iPad passende Software erstellen können. Zu Testzwecken wird ein entsprechender iPad-Simulator in dem SDK enthalten sein.

Neben dem WiFi-Modell wird es auch ein 3G-Modell mit zusätzlicher UMTS-Unterstützung geben, welches ohne Provider-Bindung angeboten werden soll.

Durch Adapter für den Dock-Connector-Anschluss lassen sich externe Bildschirme wie Beamer, Digital-Kameras, Video-Kameras und eine Tastatur anschließen.

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Kindle-Alternative “iBooks” – Touch-Version von iWork

Apples eigene “iBooks”-App soll das iPad zu einer Alternative für Amazons Kindle machen. Die App fungiert sowohl für den Zugriff auf ein Download-Portal als auch als Reader-Software selbst. Die Books liegen in einem offenen “ePub”-Format vor, Apple hat sich anders als Amazon also gegen eine proprietäre Lösung entschieden. Wer selbst Texte, Tabellen oder Präsentationen mit dem Gerät erstellen möchte, kann auf Apples iPad-Version von iWork zurückgreifen: Der Hersteller hat seiner Office-Suite extra für das iPad eine neue Oberfläche spendiert.

Das iPad wird als WiFi-Modell weltweit in 60 Tagen erhältlich sein. In 90 Tagen soll dann auch das 3G-Modell ausgeliefert werden.

Die Preise für das iPad liegen bei 499 US-Dollar (16 GB), 599 US-Dollar (32 GB) und 699 US-Dollar (64 GB). Das iPad 3G wird 629 US-Dollar (16 GB), 729 US-Dollar (32 GB) und 829 US-Dollar (64 GB) kosten.